Los geht's mit Renditionen

Nutzen Sie sekundäre Dateien (Renditionen), um mehrere Datei-Formate für ein einzelnes Dokument aufzubewahren, um Dokumente einfacher zu verwalten, zu organisieren und findbar zu machen.

Eine Rendition ist eine sekundäre Datei, assoziiert mit einem Dokument, die mehreren Datei-Typen erlaubt, unter einem einzelnen Dokumentensatz aufbewahrt zu werden. Dies bedeutet, dass Sie native Dateien nicht mehr als separate Dokumente registrieren müssen (so wie .dwg), dies macht es einfacher, sie zu finden und zu verwalten.

Jedes Dokument beinhaltet eine primäre Datei (empfohlen als eine PDF für die meisten Nutzungs-Fälle) und kann bis zu vier sekundäre Dateien unterstützen, Renditionen genannt. In den meisten Fällen empfehlen wir, nur eine Rendition pro Dokument zu nutzen. 

​Die Version und Metadaten eines Dokuments gehören zu dem Dokumentensatz als ein Ganzes. Dies beinhaltet die primären und alle sekundären Dateien. Beim Aktualisieren von Dateien für ein Dokument müssen Sie die primären und alle sekundären Dateien zur gleichen Zeit  aktualisieren. Dies stellt sicher, dass Revisionen für Daten-Genauigkeit zusammen bleiben. 

Renditionen werden typischerweise genutzt für:

  • Alternative Datei-Formate mit gleichem Inhalt, so wie eine native CAD (.DWG) Version einer PDF-Zeichnung.
  • Übersetzte Versionen eines primären Dokuments, so wie das gleiche Dokument in einer anderen Sprache.

Hinweis

Renditionen sind momentan eine limitierte Veröffentlichung und nur für ausgewählte Kunden verfügbar. Abonnieren Sie die Versionshinweise, um benachrichtigt zu werden, wenn es für alle Projekte verfügbar wird.

Erforderliche Berechtigungen

  • Es gibt keine spezifischen Berechtigungen, um sekundäre Dateien hochzuladen/ zu aktualisieren. Wenn Sie ein Dokument hochladen können, dann können Sie sekundäre Dateien einschließen. 
  • Projekt-Admins können Renditionen auf einem Projekt aktivieren und deaktivieren. Hinweis: Sobald eine sekundäre Datei zu einem Dokument auf einem Projekt hinzugefügt wurde, können Sie Renditionen nicht für das Projekt ausschalten.
  • Jedes Unternehmen hat eine Projekt-Level-Präferenz, die kontrolliert, ob sekundäre Dateien per Voreinstellung beim Senden von Dokumenten beinhaltet sind. Anwender können diese Einstellung beim Prozess überschreiben und wählen, ob Sie sekundäre Dateien für jedes Dokument beinhalten. Diese Voreinstellung schließt sekundäre Dateien aus.
 

Funktionen, die nur primäre Dateien unterstützen

Die folgenden Module und Funktionen unterstützen nur das Anzeigen und Interagieren mit primären Dateien. Sekundäre Dateien sind momentan nicht für diese Funktionen verfügbar:

  • Dokumenten-Prozesse
  • Field
  • Mobile
  • Modelle
  • Online-Viewer / MS Office-Viewer
  • Projekt-Archiv / Terminiertes Archiv
  • Suche: Bei der Suche nach Dokumenten können Sie nur nach Datei-Inhalten innerhalb von primären Dateien suchen
  • Workflows: Sekundäre Dateien werden in einem Workflow-Transmittal gesendet, aber nur die primäre Datei kann geprüft werden. Wenn eine primäre Datei während eines Workflows aktualisiert wird, bleiben sekundäre Dateien angehängt und unverändert, verfügbar im Dokumenten-Verzeichnis.

Überlegungen vor dem Aktivieren von Renditionen

  • Bevor Sie Renditionen für ein Live-Projekt aktivieren, testen Sie die Funktionalität gründlich in einem Sandbox-Projekt. Bestätigen Sie außerdem, dass die Funktionen mit Ihren Dokument-Kontroll-Prozessen und Projektanforderungen übereinstimmen. Renditionen verändern die Dokument-Verwaltungs-Prozesse und beeinflusst, wie Sie mehrere Dateitypen für jedes Dokument verwalten. 
  • Renditionen wird am besten zu Beginn eines Projekts aktiviert. Wenn Ihr Projekt bereits eine große Anzahl nativer Dateien enthält, die als separate Dokumente hochgeladen und verwaltet wurden, kann die Aktivierung von Renditionen erhebliche Auswirkungen auf den Dokumentenverlauf, Audit-Trails und etablierte Prozesse haben. In diesen Fällen empfehlen wir, Ihren bisherigen Ansatz beizubehalten.
  • Renditionen betrifft alle Anwender auf dem Projekt. Nach der Aktivierung müssen alle Anwender den neuen verbesserten Upload verwenden. Sie können nicht mehr zurück zu einer vorherigen Upload-Methode wechseln.
  • Sie können Renditionen nicht mehr ausschalten, wenn Sie es einmal genutzt haben. Sobald einem Dokument eine sekundäre Datei (Rendition) hinzugefügt wurde, kann Renditionen für dieses Projekt nicht mehr deaktiviert werden.
  • Wenn Ihr Projekt API-Integrationen nutzt, prüfen und aktualisieren Sie diese vor der Aktivierung von Renditionen. Bestehende Integrationen unterstützen sekundäre Dateien eventuell nicht und könnten fehlschlagen oder sich unerwartet verhalten, wenn sie nicht aktualisiert werden.
  • Denken Sie daran, die anstehenden Änderungen an alle Projektbeteiligten zu kommunizieren. Stellen Sie sicher, dass diese verstehen, wie Renditionen ihre Prozesse beeinflusst und dass sie sich der nicht-unterstützten Funktionen bewusst sind. Aktualisieren Sie außerdem alle Onboarding-Materialien, Training-Leitfäden und Projektverfahren.

Renditionen auf einem Projekt aktivieren

Projekt-Administratoren können Renditionen für ein bestimmtes Projekt in den Projekteinstellungen aktivieren. 

Wichtig: Sobald die Funktion Renditionen einmal verwendet wurde, kann sie nicht mehr deaktiviert werden. Sobald einem Dokument eine sekundäre Datei (Rendition) hinzugefügt wurde, kann die Funktion Renditionen für dieses Projekt nicht mehr deaktiviert werden.

Hinweis: Sobald Renditionen allgemein verfügbar ist, wird es standardmäßig für alle bestehenden Projekte, einschließlich Vorlagenprojekte, deaktiviert. Überprüfen Sie daher Ihre Vorlagenprojekte und entscheiden Sie, ob Renditionen aktiviert werden soll. Möglicherweise möchten Sie ein Vorlagenprojekt duplizieren, um eine Version mit aktivierten Renditionen und eine weitere mit deaktivierten Renditionen zu haben. Bei neuen Projekten, die nach der allgemeinen Verfügbarkeit von Grund auf neu erstellt werden, sind Renditionen standardmäßig aktiviert. Sie können jedoch deaktiviert werden, bevor Projektaktivitäten beginnen.

  1. Klicken Sie im Hauptnavigationsmenü auf Einstellungen und wählen Sie Präferenzen.
  2. Klick Sie auf die Registerkarte Projekt.
  3. Finden Sie die Einstellung Renditionen aktivieren.
  4. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen rechts und aktivieren Sie das Kontrollkästchen links (siehe Abbildung unten).
  5. (Optional) Wenn Sie beim Versenden von Dokumenten sekundäre Dateien einbeziehen wollen, können Sie auch die Einstellung Sekundäre Dateien einbeziehen aktivieren. Beachten Sie, dass diese Einstellung nur für die Anwender Ihres Unternehmens gilt.
  6. Klicken Sie auf Speichern.
  1. Sobald diese Funktion aktiviert ist, wird allen Anwendern des Projekts am unteren Rand des Menüs Dokumente ein Banner angezeigt, das darauf hinweist, dass Renditionen aktiviert ist. 

Sekundäre Dateien per Voreinstellung einschließen

Projekt-Administratoren oder Unternehmens-Administratoren können eine Einstellung auf Projektebene festlegen, die bestimmt, ob sekundäre Dateien standardmäßig mitgesendet werden, wenn Anwender ihrer Organisation Dokumente versenden. Anwender können diese Einstellung während des Vorgangs überschreiben und für jedes Dokument einzeln entscheiden, ob sekundäre Dateien mitgesendet werden sollen. Standardmäßig werden sekundäre Dateien ausgeschlossen.

Dies trifft auf Transmittals zu, die von Mail, Pakete, Ausschreibungen, Lieferanten-Dokumente und Workflows gesendet wurden.

  1. Aus dem Hauptnavigationsmenü klicken Sie auf Einstellungen und wählen Sie Präferenzen.
  2. Klicken Sie auf die Projekt-Registerkarte.
  3. Finden Sie die Einstellung Sekundäre Dateien einschließen.
  4. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen rechts und aktivieren Sie das Kontrollkästchen links (wie auf der Abbildung gezeigt).
  5. Klicken Sie auf Speichern.

Sekundäre Dateien hochladen

Bevor Sie Dokumente hinzufügen, stellen Sie sicher, dass Ihre primären und sekundären Dateinamen zusammenpassen (außer die Datei-Extension). Dies hilft beim Gruppieren von zusammengehörigen Dateien im Upload-Prozess. Zum Beispiel DRW-1000_A.pdf und DRW-1000_A.dwg.

Standardmäßig erkennt der Upload-Prozess eine PDF-Datei als Primärdatei eines Dokuments. Sekundärdateien werden anhand ihres Dateinamens erkannt und unter der Primärdatei verschachtelt. Sie können die Datei-Hierarchie während des Vorgangs ändern, wir empfehlen jedoch, die PDF-Datei als Primärdatei beizubehalten, da nur Primärdateien in Prüfungsprozessen verwendet werden können.

Metadaten beziehen sich auf den gesamten Dokumentdatensatz (einschließlich der Primär- und Sekundärdateien). Für Sekundärdateien gibt es keine separaten Metadaten oder Versionshistorie.

Sekundäre Dateien finden

  1. Aus dem Dokumenten-Verzeichnis klicken Sie Spalten Hinzufügen/Entfernen und fügen die Dateianzahl- und Sekundäre Dateien-Spalten hinzu.
  2. Die Dateianzahl zeigt die Gesamtanzahl der Dateien, die mit jedem Dokument-Satz assoziiert sind, an. Die Sekundäre Dateien-Spalte zeigt den Dateinamen und die Größe jeder Rendition an.
  3. Nutzen Sie die neuen Dokumenten-Such-Codes, um Ihnen beim Finden von Dokumenten zu helfen, die sekundäre Dateien haben:
  • Nutzen Sie secondaryfiletype, um alle Dokumente zu finden, die sekundäre Dateien oder einen bestimmten Typ haben. Zum Beispiel  wird die Suche nach secondaryfiletype:(DWG) alle Dokumente finden, die sekundäre Dateien mit einer .dwg-Extension haben. 
  • Nutzen Sie secondaryfilename, um alle Dokumente zu finden, die sekundäre Dateien mit einem bestimmten Dateinamen haben. Zum Beispiel wird die Suche nach secondaryfilename:(DRAW) alle Dokumente finden, die sekundäre Dateien mit dem Wort DRAW in ihren Dateinamen haben. 

Hinweis: Die vorhandenen Such-Codes für Dateityp und Dateiname gelten nur für die Suche nach primären Dateien.

Sekundäre Dateien aktualisieren

Beim Aktualisieren von Dateien für ein Dokument müssen Sie die Primärdatei und alle Sekundärdateien gleichzeitig aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass die Revisionen im Interesse der Datengenauigkeit zusammenbleiben.

Wenn Sie nur die Metadaten eines Dokuments aktualisieren, werden die vorhandenen Primär- und Sekundärdateien aus der aktuellen Version des Dokuments automatisch in die neue Version übernommen. Wenn Sie weniger Dateien hochladen, als in der zu aktualisierenden Version vorhanden sind, erscheint eine Meldung, die Sie daran erinnert, alle relevanten Dateien einzubeziehen. Diese Meldung wird beispielsweise angezeigt, wenn Sie versuchen, nur die Sekundärdatei zu aktualisieren.

Hinweis

Beachten Sie, dass die Versionsverwaltung für das gesamte Dokument gilt, wobei die Primär- und Sekundärdateien in einem einzigen Dokumentdatensatz zusammengefasst sind.

Sekundäre Dateien senden

Beim Senden eines Transmittal  zeigt ein Symbol neben jeder Hauptdatei an, ob sekundäre Dateien mitgesendet werden. Ist das Symbol ausgegraut, werden die sekundären Dateien für dieses Dokument nicht mitgesendet. Das Standardverhalten richtet sich nach den Projekteinstellungen Ihres Unternehmens.

Im folgenden Beispiel ist das Symbol für alle Dokumente ausgegraut, was bedeutet, dass keine sekundären Dateien mitgesendet werden.

Hinweis

Sekundäre Dateien zählen nicht zu der Transmittal-Gewichtung.

Sie können für bestimmte Dokumente festlegen, ob sekundäre Dateien einbezogen oder ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie dazu die entsprechenden Dokumente aus, klicken Sie auf Sekundäre Dateien und wählen Sie die gewünschte Option aus.  

Im Beispiel unten haben wir die ersten drei Dokumente ausgewählt und festgelegt, dass die sekundären Dateien einbezogen werden sollen. Das Symbol für die sekundären Dateien ist ausgefüllt, was darauf hinweist, dass die sekundären Dateien dieser Dokumente mit der Übermittlung versendet werden.

Sekundäre Dateien in Workflows

Nur die Primärdatei kann geprüft, mit Anmerkungen versehen oder ersetzt werden. Alle enthaltenen Sekundärdateien werden im Rahmen der Workflow-Transmittals versendet und den Empfängerorganisationen zum Herunterladen und Anzeigen zur Verfügung gestellt. Wird eine Primärdatei während eines Workflows aktualisiert, werden die vorhandenen Sekundärdateien in die nächste Version des Dokuments übernommen.

Wie bei Übermittlungen zeigt beim Starten eines Workflows ein Symbol neben jeder Primärdatei an, ob Sekundärdateien versendet werden. Sie können für bestimmte Dokumente festlegen, ob Sekundärdateien einbezogen oder ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie dazu die entsprechenden Dateien aus, klicken Sie auf Sekundäre Dateien und wählen Sie die gewünschte Option aus.

Sekundäre Dateien in Pakete

  1. Öffnen Sie ein Paket und klicken Sie auf Dokumente.
  2. Klicken Sie auf Spalten und fügen Sie die Spalten Dateianzahl and Sekundäre Dateien hinzu.
  3. Die Dateianzahl zeigt die Gesamtanzahl der Dateien an, die mit jedem Dokumentensatz assoziiert sind. Die sekundäre Dateien-Spalte zeigt den Dateinamen und die Größe jeder Rendition an.
  1. Beim Senden eines Pakets können Sie das Kontrollkästchen aktivieren, um sekundäre Dateien einzuschließen. Wichtig: Sie können nicht bestimmte Dokuemnte auswählen, um sekundäre Dateien einzuschließen oder auszuschließen. Sie müssen alle Dokumente mit oder ohne ihren sekundären Dateien senden. 

Sekundäre Dateien in Tenders

Wie bei den Transmittals wird nach dem Anhängen von Dokumenten an eine Ausschreibung neben jeder primären Datei durch ein Symbol angezeigt, ob sekundäre Dateien versendet werden. Sie können für bestimmte Dokumente festlegen, ob sekundäre Dateien einbezogen oder ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie dazu die entsprechenden Dokumente aus, klicken Sie auf Sekundäre Dateien und wählen Sie die gewünschte Option aus.

Sekundäre Dateien in Lieferanten-Dokumenten

Klicken Sie bei der Suche nach Lieferantendokumenten auf Spalten hinzufügen/entfernen und fügen Sie die Spalten Dateianzahl und Sekundäre Dateien hinzu. Die Spalte Dateianzahl zeigt die Gesamtanzahl der Dateien an, die jedem Dokumentdatensatz zugeordnet sind. Die Spalte Sekundäre Dateien zeigt den Dateinamen und die Größe jeder Rendition an.

Beim Aktualisieren von Dateien für ein Dokument müssen Sie oder der Lieferant die Primärdatei und alle Sekundärdateien gleichzeitig aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass die verschiedenen Versionen zusammenbleiben, was der Datengenauigkeit dient.
 
Wie bei den Transmittals wird auch beim Versenden eines Lieferanten-Dokument-Transmittals durch ein Symbol neben jeder Hauptdatei angezeigt, ob sekundäre Dateien mitgesendet werden. Sie können für bestimmte Dokumente festlegen, ob sekundäre Dateien einbezogen oder ausgeschlossen werden sollen. Wählen Sie dazu die entsprechenden Dokumente aus, klicken Sie auf Sekundäre Dateien und wählen Sie die gewünschte Option aus.

Bei der Überprüfung der eingereichten Unterlagen zeigt ein Symbol neben jeder primären Datei an, ob sekundäre Dateien eingegangen sind.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine sekundäre Datei eigene Metadaten haben? Nein. Die Metadaten sind in allen Dateien eines Dokuments identisch. Dies entspricht den Grundsätzen der Dokumentenverwaltung, wonach dieselbe Revision in allen Dateien desselben Dokuments einheitlich sein muss.

Wie viele sekundäre Dateien kann ein Dokument haben? Vier, aber wir empfehlen, nur eins zu nutzen (zum Beispiel eine primäre PDF und eine sekundäre DWG), u Ihre Dokumente leicht zu verwalten zu machen.

Kann ich eine sekundäre Datei ersetzen? Ja, Sie können ein Dokument aktualisieren, um Dateien zu ersetzen, müssen dabei jedoch sowohl die Primärdatei als auch alle Sekundärdateien gleichzeitig aktualisieren.

Müssen PDF- und DWG-Dateien immer zusammen hochgeladen werden? Bei der Verwendung von Renditions empfehlen wir, PDF- und DWG-Dateien gemeinsam hochzuladen, um sicherzustellen, dass alle mit dem Dokument verknüpften Dateiformate denselben Revisionsstand aufweisen. Sollte jedoch ein Format, wie beispielsweise das DWG, noch nicht verfügbar sein, kann es später als Teil einer neuen Dokumentversion bereitgestellt werden. In diesem Fall muss die zuvor bereitgestellte PDF-Datei erneut zusammen mit der DWG-Datei hochgeladen werden, damit beide Dateien in derselben Version enthalten sind.

Unsere Berater stellen nicht immer die PDF und DWG zusammen aus. Werden die dateien dann nicht mehr zusammen passen? Vor der Einführung von Renditionen musste bei Aconex jedes Dateiformat, wie beispielsweise PDF oder DWG, als separates Dokument registriert werden. Dadurch konnten die einzelnen Formate zwar unabhängig voneinander überarbeitet werden, es kam jedoch auch vor, dass die Dateien nicht mehr synchron waren. Renditionen löst dieses Problem, indem alle mit einem Dokument verknüpften Dateiformate in derselben Version zusammengefasst werden. Wenn Sie ein Dokument aktualisieren:

  • Wenn Sie nur die Metadaten ändern, werden die Dateien aus der vorherigen Version automatisch mitgenommen.
  • Wenn eine oer mehrere neue Dateien hochgeladen werden, werden die vorherigen Dateien nicht mitgenommen. Nur die neue version enthält die Datei(en), die Sie hochgeladen haben.

Wenn beispielsweise Version 1 sowohl eine PDF-Datei als auch eine DWG-Datei enthält und Version 2 durch das Hochladen einer neuen PDF-Datei erstellt wird, enthält Version 2 nur diese PDF-Datei. Die DWG-Datei aus Version 1 wird nicht einbezogen. Dadurch wird verhindert, dass die Dateien nicht mehr synchron sind. Sobald die DWG-Datei verfügbar ist, sollte sie zusammen mit der dazugehörigen PDF-Datei als Teil einer neuen Dokumentversion hochgeladen werden. So wird sichergestellt, dass beide Dateien denselben Stand widerspiegeln.

Was passiert, wenn ich nur die Dokument-Metadaten aktualisiere? Wenn Sie nur die Dokument-Metadaten aktualisieren, werden die Dateien aus der vorherigen Version automatisch übernommen. Sie müssen sie nicht erneut hochladen. Wenn beispielsweise Version 1 sowohl eine PDF- als auch eine DWG-Datei enthält und Version 2 durch eine Änderung des Dokumentstatus erstellt wird, enthält Version 2 weiterhin beide Dateien aus Version 1.

Was passiert, wenn ich nur eine Datei beim Aktualisieren eines Dokument hochlade? Wenn Sie neue Dateien hochladen, behandelt Aconex diese als den vollständigen Dateisatz für diese Dokumentversion. Wenn beispielsweise Version 1 sowohl eine PDF-Datei als auch eine DWG-Datei enthält und Version 2 durch das Hochladen einer neuen PDF-Datei erstellt wird, enthält Version 2 nur die PDF-Datei. Die DWG-Datei aus Version 1 wird nicht automatisch übernommen. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Dokumentversion nur die Dateien enthält, die für diese Revision gültig sind.

Warum behält Aconex die vorherige DWG-Datei nicht automatisch bei? Das automatische Übernehmen einer älteren Datei könnte dazu führen, dass unterschiedliche Dateiformate innerhalb derselben Dokumentversion unterschiedliche Revisionsstände darstellen. Beispielsweise könnte die neu hochgeladene PDF-Datei Revision C sein, während die vorherige DWG-Datei noch Revision B ist. Würden beide Dateien zusammenbehalten, würde dies zu Inkonsistenzen in der Dokumentversion führen. Um dies zu verhindern, nimmt Aconex nur die hochgeladenen Dateien in die neue Version auf.

Bedeutet dies mehr Arbeit für Berater? Es kann eine gewisse Anpassung der bestehenden Arbeitsabläufe erfordern, insbesondere dort, wo unterschiedliche Dateiformate bisher als separate Dokumente verwaltet wurden. Das Ziel besteht jedoch darin, den Gesamtaufwand für die Dokumentenverwaltung im gesamten Projekt zu reduzieren. Anstatt separate Datensätze für PDF-, DWG- und andere Dateiformate zu führen, werden alle Darstellungen desselben Liefergegenstands gemeinsam unter einem einzigen kontrollierten Dokument verwaltet. Dies reduziert Doppelarbeit und trägt dazu bei, dass alle Dateiformate auf denselben Revisionsstand abgestimmt bleiben.